Zum Inhalt springen

Akkord-Identifikator

Select Notes
Click at least 3 notes to identify a chord
Possible Chords

How It Works

1

Select Notes

Click the notes you want to identify.

2

See Results

View all matching chord names.

3

Learn More

Discover inversions and voicings.

Why Use This Tool

20+ Chord Types

Major, minor, 7ths, extended.

Instant ID

Real-time chord recognition.

All Inversions

See all possible names.

Fast & Easy

Click notes to identify.

Frequently Asked Questions

Click on the notes you hear or want to identify. For a basic chord, select at least 3 notes. The tool will analyze the intervals and show you all possible chord names, starting with the most likely match.

The same set of notes can form different chords depending on which note is considered the root. For example, C-E-G-A could be Am7 (A minor 7th) or C6 (C major 6th). Context in your music determines the correct name.

The tool recognizes major, minor, diminished, augmented, suspended (sus2, sus4), seventh chords (maj7, m7, 7, dim7, m7♭5), sixth chords, ninth chords, and more—over 20 chord types in total.

Some note combinations don't form standard named chords. Try adding or removing notes. The tool identifies common chord voicings—very unusual combinations may not have standard names.

Found This Useful?

Share with fellow musicians.

1. Was macht einen Akkord aus?

Ein Akkord besteht aus drei oder mehr verschiedenen Tönen, die gleichzeitig erklingen. Zwei Töne bilden ein Intervall; drei oder mehr bilden einen Akkord. Obwohl das einfach erscheint, erzeugt die Vielzahl möglicher Kombinationen Tausende von unterschiedlichen Akkordtypen, jeder mit eigenem Klangcharakter.

Akkorde werden aus Intervallen aufgebaut, die über einem Grundton gestapelt sind. Die spezifischen Intervalle bestimmen die Qualität des Akkords – Dur, Moll, vermindert, übermäßig sowie deren viele Erweiterungen und Veränderungen.

Wichtiges Prinzip: Die Akkordbestimmung erfordert die Identifikation sowohl des Grundtons als auch der vorhandenen Intervalle. Dieselbe Notensammlung kann je nach Grundton unterschiedliche Namen haben.

Unser Intervallrechner hilft dir, die Bausteine zu verstehen, aus denen alle Akkorde aufgebaut sind.

2. Grundlegende Dreiklänge

Dreiklänge sind Dreitonakkorde, die durch das Stapeln von Terzen entstehen. Sie bilden die Grundlage der westlichen Harmonik und sind die Basis, von der aus alle anderen Akkorde verstanden werden.

Dur-Dreiklang

Grundton + große Terz + reine Quinte (0-4-7 Halbtöne). Beispiel: C-E-G. Charakter: stabil, hell, fröhlich. Symbol: C oder Cmaj.

Moll-Dreiklang

Grundton + kleine Terz + reine Quinte (0-3-7 Halbtöne). Beispiel: C-E♭-G. Charakter: stabil, aber dunkler, traurig. Symbol: Cm oder Cmin oder C-.

Verminderter Dreiklang

Grundton + kleine Terz + verminderte Quinte (0-3-6 Halbtöne). Beispiel: C-E♭-G♭. Charakter: angespannt, instabil, möchte aufgelöst werden. Symbol: Cdim oder C°.

Übermäßiger Dreiklang

Grundton + große Terz + übermäßige Quinte (0-4-8 Halbtöne). Beispiel: C-E-G#. Charakter: geheimnisvoll, ungelöst, verträumt. Symbol: Caug oder C+.

3. Septakkorde

Das Hinzufügen einer Septime über dem Grundton erzeugt Septakkorde – vierstimmige Strukturen, die der Harmonie Komplexität und Richtung verleihen. Septimen sind im Jazz unverzichtbar, kommen aber in allen Musikrichtungen vor.

Große Septime (maj7)

Dur-Dreiklang + große Septime (0-4-7-11). Beispiel: C-E-G-B. Charakter: üppig, anspruchsvoll, jazzig. Das Intervall der großen Septime erzeugt eine sanfte Dissonanz, die modern und schön klingt.

Dominantseptakkord (7)

Dur-Dreiklang + kleine Septime (0-4-7-10). Beispiel: C-E-G-B♭. Charakter: bluesig, möchte eine Quinte nach unten auflösen. Das Tritonus-Intervall zwischen der Terz und der ♭7 erzeugt Spannung, die nach Auflösung sucht.

Kleine Septime (m7)

Moll-Dreiklang + kleine Septime (0-3-7-10). Beispiel: C-E♭-G-B♭. Charakter: sanft, weich, der Standard-Jazz-Mollakkord. Sehr stabil und vielseitig einsetzbar.

Halbvermindert (m7♭5)

Verminderter Dreiklang + kleine Septime (0-3-6-10). Beispiel: C-E♭-G♭-B♭. Symbol: Cm7♭5 oder Cø. Häufig als ii-Akkord in Molltonarten.

Verminderte Septime (dim7)

Verminderter Dreiklang + verminderte Septime (0-3-6-9). Beispiel: C-E♭-G♭-B𝄫. Alle kleine Terzen—symmetrisch und mehrdeutig. Jede Note kann wie der Grundton klingen.

4. Erweiterte Akkorde

Erweiterte Akkorde fügen die None, Undezime und Dreizehnte über der Septime hinzu. Diese schichten weitere Terzen übereinander, um reiche, komplexe Harmonien zu schaffen, die im Jazz, R&B und Neo-Soul beliebt sind.

Neunte Akkorde

Septakkord + None. Beispiel: C9 = C-E-G-B♭-D. Die None ist die Sekunde eine Oktave höher. Dur-9 (Cmaj9) verwendet die große Septime; Dominant-9 (C9) die kleine Septime.

Elfte Akkorde

Neunter Akkord + Undezime. Die Undezime (reine Quarte eine Oktave höher) steht oft im Konflikt mit der großen Terz, daher wird die Terz häufig weggelassen oder die Undezime erhöht (#11). Moll-11-Akkorde sind häufiger als Dur-11.

Dreizehnte Akkorde

Elfter Akkord + 13ter. Beispiel: C13 enthält (theoretisch) C-E-G-B♭-D-F-A. In der Praxis werden Noten weggelassen—die Quinte und oft die None oder Undezime. Die 13te (große Sexte eine Oktave höher) fügt Helligkeit hinzu.

Praktischer Hinweis: Erweiterte Akkorde enthalten selten alle Noten. Grundton, Terz, Septime und die höchste Erweiterung sind meist ausreichend. Nutze unseren Skalenfinder, um zu sehen, welche Erweiterungen natürlich in deine Tonart passen.

5. Umkehrungen und Voicings

Umkehrungen setzen eine andere Note als den Grundton in den Bass. Dieselben Noten neu angeordnet erzeugen unterschiedliche Klangfarben und Stimmführungsmöglichkeiten.

Dreiklang-Umkehrungen

Grundstellung: Grundton im Bass (C-E-G mit C unten). Erste Umkehrung: Terz im Bass (E-G-C). Zweite Umkehrung: Quinte im Bass (G-C-E). Notation: C/E bedeutet C-Akkord mit E im Bass.

Umkehrungen von Septakkorden

Vier Noten bedeuten vier mögliche Umkehrungen. Die dritte Umkehrung (7. im Bass) erzeugt eine starke Abwärtsbewegung—B♭-C-E-G will sich nach A oder F auflösen.

Voicing vs. Umkehrung

Voicing bezeichnet die Abstände und Anordnung der Akkordtöne über die Register hinweg, unabhängig davon, welche Note am tiefsten liegt. Enges Voicing hält die Noten innerhalb einer Oktave; offenes Voicing verteilt sie weiter auseinander. Gleicher Akkord, sehr unterschiedliche Klänge.

6. Akkordidentifikationsprozess

Wenn du auf unbekannte Noten stößt und den Akkord identifizieren musst, folge diesem systematischen Vorgehen.

Schritt 1: Reduktion auf Tonklassen

Ignoriere Oktaven und Verdopplungen. C3-E4-G4-C5 reduziert sich zu C-E-G. Liste einzigartige Notennamen auf.

Schritt 2: Jede Note als Grundton testen

Berechne Intervalle von jedem Ton zu jedem anderen Ton. Die Anordnung, die bekannten Akkordformeln entspricht, zeigt den Akkord. C-E-G: von C aus sind die Intervalle große Terz und reine Quinte = Dur-Dreiklang. Wenn du von E aus testest: E zu G ist kleine Terz, E zu C ist kleine Sexte – passt nicht zu Standard-Dreiklängen, also ist E nicht der Grundton.

Schritt 3: Kontext berücksichtigen

Der Basston und der musikalische Kontext sind wichtig. C-E-G mit E im Bass wird typischerweise als C/E (C erste Umkehrung) bezeichnet, kann aber in bestimmten Kontexten anders analysiert werden. Die Funktion des Akkords in der Progression hilft, den besten Namen zu bestimmen.

7. Veränderte und Suspended-Akkorde

Veränderungen modifizieren Akkordtöne chromatisch. Suspensionen ersetzen die Terz. Diese Variationen erweitern die harmonische Palette erheblich.

Suspended-Akkorde

Sus4: Ersetze die Terz durch die Quarte (C-F-G). Sus2: Ersetze die Terz durch die Sekunde (C-D-G). Weder Dur noch Moll – sie suspendieren diese Bestimmung und erzeugen eine Erwartung auf Auflösung.

Veränderte Dominanten

Dominantakkorde mit chromatisch veränderten Quinten und/oder Nones. C7(♭9), C7(#9), C7(♭5), C7(#5), C7alt (mehrere Veränderungen). Diese erhöhen die Spannung und ermöglichen chromatische Stimmführung im Jazz.

Hinzugefügte Tonakkorde

Add9 (Cadd9) fügt die None ohne die Septime hinzu: C-E-G-D. Anders als C9, das die Septime erfordert. Add6 fügt ähnlich die Sexte hinzu: C-E-G-A (manchmal C6 genannt).

8. Kontextbasierte Benennung

Die gleichen Töne können je nach musikalischem Kontext unterschiedliche Namen haben. Dieses Verständnis verhindert Verwirrung und erleichtert die Kommunikation.

Enharmonische Äquivalente

C-E-G# könnte C-augmented oder A♭-augmented mit C im Bass sein. Beide Namen beschreiben denselben Klang. Der Kontext – welche Akkorde davor und danach kommen, in welcher Tonart du bist – bestimmt den korrekten Namen.

Slash-Akkorde vs. Umkehrungen

C/E (C mit E im Bass) ist eine erste Umkehrung von C. Aber C/B♭ legt einen Nicht-Akkordton in den Bass – das ist eigentlich keine Umkehrung, sondern eine Polychord- oder Bass-Melodie-Kombination. Die Unterscheidung ist für die Analyse wichtig.

Funktionale Namen

In der römischen Ziffernanalyse werden Akkorde nach Funktion benannt: I, IV, V, ii usw. Die Funktion eines Akkords kann klarer sein als sein absoluter Name. „Der V7-Akkord“ sagt uns seine Rolle; „G7 in C-Dur“ sagt uns die spezifischen Töne.

Akkorderkennung kombiniert Mustererkennung, Intervallwissen und kontextuelles Verständnis. Mit Übung wird das Erkennen von Akkorden intuitiv – du hörst „das ist eine Maj7-Voicing“, bevor du bewusst die Intervalle berechnest. Diese Fähigkeit beschleunigt das Lernen von Songs, die Analyse von Arrangements und das Erstellen eigener harmonischer Progressionen.

Adoric Bundles Embed